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	<title>Die Lauener’s unterwegs nach Norden</title>
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	<pubDate>Sat, 26 May 2007 21:29:29 +0000</pubDate>
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		<title>Back from Hell: St. Pauli steigt auf und Heuler in Friedrichskoog</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2007 20:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[25. und 26. Mai 2007
Die Männer kommen am späten Nachmittag mit den Jungs vom Eisenbahnmuseum zurück und anschliessend gehen wir den Abend ruhig an und versorgen erst mal die Kinder. Carola&#8217;s Eltern sind so nett und übernehmen heute abend den Babysitterdienst und so können wir zu viert nochmals in die Innenstadt rein. Carola und Michael [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>25. und 26. Mai 2007</p>
<p>Die Männer kommen am späten Nachmittag mit den Jungs vom Eisenbahnmuseum zurück und anschliessend gehen wir den Abend ruhig an und versorgen erst mal die Kinder. Carola&#8217;s Eltern sind so nett und übernehmen heute abend den Babysitterdienst und so können wir zu viert nochmals in die Innenstadt rein. Carola und Michael wollen uns noch eine tolle Aussicht auf den Hafen zeigen und anschliessend in einem kleinen feinen Restaurant in St. Pauli einen Happen essen gehen. Auf der Hinfahrt gibt&#8217;s noch einen Abstecher in die neue Hafencity, das gigantische Stadtprojekt soll bis 2012 fertiggestellt sein. Hier ensteht ein total neuer Stadtteil mit riesigen Ausmassen. Anschliessend stimmen wir uns dann im Hafen Hamburg (ein Hotel direkt beim Hafen mit Aussichtsbar zuoberst) mit Margarita auf den Abend ein.</p>
<p>Die paar Meter zum Restaurant gehen wir zu Fuss. Carola und Michael haben eine zeitlang in St. Pauli gewohnt und kennen das Viertel wie ihre Hemdentasche. Das Servicepersonal packt kurzerhand noch einen Tisch mit Stühlen auf den Gehsteig und so können wir den nach dem tropischen Regenfall wieder lauschig gewordenen Abend in einer ruhigen Seitenstrasse angehen. Die Speisekarte ist klein und übersichtlich, die Produkte frisch und mediterran und so fällt schon mal die Wahl der Qual ziemlich schwer.</p>
<p>Carola hält sich derweil per SMS auf dem laufenden und berichtet dann abschliessend: &#8220;Wir haben&#8217;s geschafft&#8221;. Heute abend spielt nämlich &#8220;ihr&#8221; Fussballclub, der Aussenseiterverein St. Pauli um den Aufstieg in die 2. Liga und zittert sich mit einem Unentschieden nach der 2:1 Führung gerade noch durch (Michael meint, früher hätten sie in der 1. Liga um den Abstieg in die 2. Liga noch gekämpft und heute feiern sie, dass sie dort sein dürfen&#8230;.).Na egal, die Innenstadt steht auf jeden Fall nach Abpfiff kopf. Wir beschliessen, nach dem Essen noch kurz 2 Strassen weiter in die &#8220;Fanmeile&#8221; abzudrehen, um vom Lebensgefühl der &#8220;Piraten&#8221; was mitzukriegen und dann gehts weder vor noch zurück: Wir stehen inmitten von schreienden und feiernden Menschenmassen mitten auf dem Kiez - &#8220;so war das nicht geplant&#8221; entschuldigen sich Carola und Michael. Aber schon bald verstehen wir unser eigenes Wort nicht mehr, weil kurz vor uns die gesamte Mannschaft zur improvisierten Bühne einläuft&#8230;..</p>
<p>Und so haben wir, obwohl nun das 3. Mal in Hamburg wieder einen tollen neuen Einblick in die Metropole an der Elbe gekriegt. Einfach super, wenn Freunde einem ihre Heimat näherbringen und uns &#8220;ihre&#8221; Stadt zeigen.</p>
<p>Am nächsten Tag ist das Wetter dann nicht mehr so toll, aber mit kleinen Kindern muss man an die frische Luft und so beschliessen wir, Michael&#8217;s Vorschlag in die Tat umzusetzen und fahren in rund 1 1/2 Stunden an die Nordsee. Wir machen Zwischenstation im Landkreis Dithmarschen und suchen auf dem grossen Deich nach den Schafen, die hier auf dem weiten Land herumlaufen. Diese Weite ist für uns sehr eindrücklich, denn wo hat man in der Schweiz nur annähernd so viel flaches Land. Und darum haben die Schafe auf genug Platz, dieser schwer einschätzbaren Truppe mit schreienden Kindern + Hund aus dem Weg zu gehen und eben das Weite zu suchen!!</p>
<p>Unser eigentliches Ziel ist die Seehundstation in Friedrichskoog. Hier finden Heuler  vorübergehend eine neue Heimat, bevor sie, wieder aufgepäppelt und den Menschen entwöhnt, als erwachsene Tiere in die Freiheit entlassen werden. Junge Seehunde, die während der Säugezeit dauerhaft den Kontakt zur Mutter verlieren, werden Heuler genannt, weil sie durch Heulrufen nach ihrer Mutter suchen. Natürliche Ursachen wie Sommerstürme, Krankheit oder Tod der Mutter aber vor allem auch menschliche Einflüsse wie Störungen an den Wurfplätzen können eine solche Trennung bewirken. Seehunde sind im Wattenmeer vielen Gefahren ausgesetzt, für die wir Menschen verantwortlich sind: immer noch werden die Seehunde durch Wattwanderer, Schiffsverkehr und Flugverkehr häufig an ihren Ruheplätzen gestört. Zudem werden sie durch die Verschmutzung der Nordsee mit PCB&#8217;s und Schwermetallen vergiftet. In Friedrichskoog wird neben der Aufzucht der kleinen putzigen Tierchen auch Forschung bezüglich Sozialverhalten der Seehunde und Robben betrieben und es gibt viel Information rund um die Lebewesen der Nordsee und des Wattenmeeres. Wir sind rechtzeitig zur Fütterung der Heuler da und dürfen sie aus Distanz beobachten (man möchte damit vermeiden, dass die Seehundkinder durch die Menschen gestört werden). Zur Zeit sind drei Heuler auf der Station: Adele, Max und Moritz. Die Tiere sind wirklich total herzig und man möchte sie am liebsten knuddeln, wenn sie mit ihren grossen schwarzen Kulleraugen in die Welt hinausschauen. Wir sind beeindruckt von der Arbeit dieses Vereins und lernen viel Wissenswertes, auch über die Nordsee dazu.</p>
<p>Nach einem Halt unterwegs (Seeluft macht hungrig und durstig) in einem Landgasthof bei Alsterwasser, Scholle und Krabben nehmen wir den Heimweg unter die Räder. Und nach einem letzten Zwischenstopp bei &#8220;Globetrotter&#8221; (auf ausdrücklichen Wunsch Thomi&#8217;s, der eigentlich schon das Geschäft in Berlin besuchen wollte) biegen wir dann alle ziemlich müde aber zufrieden in den Fasanengrund ein.</p>
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		<title>Fangerfolg in Laboe und Hamburg muss am Äquator liegen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2007 14:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[24. und 25. Mai 2007
Wir sind bei Sabine und Achim zum Frühstück eingeladen und geniessen das unerwartet milde Wetter (&#8230;und sogar ohne Wind) im Garten. Allerdings rutscht Laurent schon nach kurzer Zeit unruhig auf seinem Stuhl hin und her: Er will endlich Krebse fangen gehen. Kurz noch ein Blick auf die bestellten Fische, die der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">24. und 25. Mai 2007</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Wir sind bei Sabine und Achim zum Frühstück eingeladen und geniessen das unerwartet milde Wetter (&#8230;und sogar ohne Wind) im Garten. Allerdings rutscht Laurent schon nach kurzer Zeit unruhig auf seinem Stuhl hin und her: Er will endlich Krebse fangen gehen. Kurz noch ein Blick auf die bestellten Fische, die der Fischer für Sabine gleich nach hause geliefert hat und dann werden die Casher und der Eimer gefasst und wir machen uns auf Richtung Hafen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Unterwegs wird Laurent von Achim gleich in die hiesigen Gepflogenheiten eingeführt: „Hörst Du Laurent, die Leute sagen hier moin und ich antworte mit moin-moin, das ist so wie bei Euch das Gruezi“. Dann sind wir am Hafen und wollen da auf die Planken der Anlegestellen raus: „Gesperrt nur für Gäste der anliegenden Boote“ aber Achim ist schon drübergestiegen, Laurent und der Rest der Lauener’s hinten nach und dann geht’s auch schon los mit der Fangerei (später kommt dann übrigens der Hafenmeister und macht Achim darauf aufmerksam, dass da eigentlich Zutrittsverbot ist aber Achim’s Antwort lautet natürlich: „Aber, mein lieber Mann, hier handelt es sich um eine wichtige Angelegenheit, hier werden Krebse gefangen&#8230;.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Und wie, es dauert nicht lange, da zieht Achim mit Laurent’s Assistenzhilfe zwei Prachtexemplare raus, es folgen Seesterne und jede Menge Garnelen. „An dieser Ecke lassen sie sich eigentlich immer fangen, ich war sicher das es klappt und zur Not hätten wir halt sonst zuhause einen Fisch in der Pfanne gebraten“ raunt uns Achim zu, derweil Laurent mit leuchtenden Augen allen Mut zusammen nimmt und einen Krebs fachmännisch in den Händen hält. Auch Thomi’s Jagdfieber ist nun entbrannt und bald liegt er mit dem Casher in den Händen auf allen Vieren auf den Planken und versucht mit Muschelfleisch die Tiere aus ihren Mauerverstecken rauszulocken. Nach einem abschliessenden Begutachten und Fotografieren wird der Fang wieder einzeln in die Freiheit entlassen. Ein schwieriger Moment für Laurent, denn eigentlich hätte er die Krebse doch gerne seinem Freund Paul in Hamburg gezeigt. Aber dass die Tiere hier in die Ostsee und nicht in die Nordsee gehören, leuchtet ihm schlussendlich ein. Beim anschliessenden Kaffee beim Italiener gesellt sich Sabine mit den Worten zu uns: „nun seit Ihr so weit in den Norden gefahren, um etwas zu fangen, das hättet Ihr Euch sparen können, Ihr wisst ja dass man da nur bis Laboe zu fahren braucht!“ Tja, fürwahr und zusätzlich hatten wir alle einen Riesenspass und haben uns riesig über das Wiedersehen gefreut!</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Am späteren Nachmittag treffen wir dann in Hamburg ein, das GPS führt uns problemlos zu Carola und Michael mit Paul und Marie an den Fasanengrund. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Sobald Paul vom Kindergarten eingetroffen ist, sehen wir eigentlich die Jungs während den nächsten Stunden nur noch sporadisch: die beiden haben sich (wie natürlich auch die Eltern) sehr auf das Wiedersehen gefreut und Paul führt Laurent gleich in die Nachbarschaft ein. Nach unseren engen Raumverhältnissen im Camper geniessen wir Haus und Garten sowie die Aussicht, beim Duschen nicht im Pyjama quer über den Campingplatz gehen zu müssen. Carola verwöhnt uns alle mit einem köstlichen Coq au vin und der Vorsatz, diese Zeilen etwas pünktlicher zu schreiben, wird mit dem guten Rotwein und der Länge des Abends auf den nächsten Tag verschoben. Wir sitzen fast bis Mitternacht auf der Veranda bei lauschigen Temperaturen – und das Ende Mai in Hamburg !! </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Ein heftiges Gewitter am nächsten Morgen weckt mich auf, und bald stelle ich fest: die Kinder sind auch schon wieder auf den Beinen. Ein Blick in Laurent’s Augen genügt: er ist zwar todmüde aber die Angst, etwas zu verpassen ist stärker und so tobt er mit Paul bereits wieder durchs Haus. Noel hat endlich wieder mal alleine in einem Zimmer schlafen können und es scheint im total wohl zu sein (und das wundert mich eigentlich, das arme Kind ist von den Mücken total verstochen und wir beschliessen für heute abend ein improvisiertes Mückengitter zu installieren). </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Wir beschliessen, den Turm vom Michel zu besteigen damit wir uns einen Ueberblick über die Stadt verschaffen können. Als dann die Grossfamilie mit vier kleinen Kindern endlich zur Abfahrt bereit ist, öffnen sich ein weiteres Mal die Schleusen und ein Platzregen, wie in der Monsunzeit in Asien sind innert kurzer Zeit die Strassen knöcheltief mit Wasser geflutet. Der Aufzug im Michel ist ausgerechnet heute ausser Betrieb und so nehmen wir die Treppen in Angriff, die uns den Schweiss aus den Poren treibt: Inzwischen hat es wieder aufgeklart, die Hitze bleibt. Ich frage mich: bin ich nun in Singapur oder in Norddeutschland?</font></p>
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		<title>Die verpasste Abfahrt auf den Fehmarn-Insel und ein Wiedersehen bei Laboe</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2007 07:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[23. Mai 2007 Bevor wir Dänemark verlassen, unternehmen wir nach dem Frühstück noch eine Radfahrt über den Deich und geniessen die Weite und die Natur. Wir beobachten Schwäne bei ihrem umständlichen Startflug und finden dann zufällig noch einen kleinen Supermarkt, damit wir vor unserer Abfahrt noch einige Einkäufe tätigen können. 
Die Fährüberfahrt geht schnell und ruhig von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">23. Mai 2007</font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman"> </font></span><span style="font-size: 14pt"><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Bevor wir Dänemark verlassen, unternehmen wir nach dem Frühstück noch eine Radfahrt über den Deich und geniessen die Weite und die Natur. Wir beobachten Schwäne bei ihrem umständlichen Startflug und finden dann zufällig noch einen kleinen Supermarkt, damit wir vor unserer Abfahrt noch einige Einkäufe tätigen können.</font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman"> </font></span></p>
<p></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Die Fährüberfahrt geht schnell und ruhig von statten – leider verpassen wir es auch diesmal, unser Schiff zu fotografieren: wir fahren geradewegs in den Bauch des Kahns, rund um uns wieder vorwiegend 40 Tönner und da ist die Aussicht ziemlich versperrt (und alle Konzentration ist darauf gerichtet, nicht auf einer der letzten Reiseetappen noch einen Kratzer abzukriegen). Ziel ist es, auf der Fehmarn-Insel noch einmal zu übernachten, bevor es dann weiter nach Hamburg geht. Wir verlassen den Fährterminal und folgen der Strasse&#8230;.und suchen die Abfahrt. Unser GPS tippt auf eine Spitzkehrtwendung über die ausgezogene Linie der Schnellstrasse – und da hört dann unser Vertrauen in die Navigationstechnik auf und wir folgen unserem Verstand und der Strasse. Dann sind wir über den Fehmarn-Sund drüber und plötzlich auf dem Festland. Und nun? Tja, dann eben Plan B: Wir sind in Schleswig-Holstein und da kennen wir uns ja schon fast aus! Wir beschliessen, Aenne’s Eltern anzurufen und nehmen Kurs auf Laboe. </font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman"> </font></span><span style="font-size: 14pt"> </span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Laurent kriegt mit, dass wir in Richtung Achim und Sabine fahren und ist schon total aus dem Häusschen: „dänn gang ich mit äm Opa Achim go Chräbsä fangä“. Wir erinnern<span>  </span>uns an die tollen Sommertage in Laboe im 2005, wo wir unter Achim’s kundiger Anleitung Krebse fangen gingen und Thomi auf Anhieb zwei tolle Exemplare am Strand von Stein rauszog. Und dort in der Nähe finden wir dann nach einem Telefongespräch mit Aenne auch unser Quartier. Der Strand und damit das Meer mit den grossen Fährschiffen (die haben wir in Laboe schon immer beobachtet) ist gleich nebenan und auch Mandra darf hier wieder mal richtig herumtollen.<span>  </span></font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman"> </font></span><span style="font-size: 14pt"><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Achim und Sabine gesellen sich nach ihrem Golfspiel zu uns, das Wiedersehen ist herzlich, die Freude gross und Achim wird von Laurent gleich in Beschlag genommen (danke Achim, dass Du dies so willig geschehen lässt) und die beiden ziehen davon über den Deich in Richtung Strand.</font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Einmal mehr ist der Abend mit Sabine und Achim kurzweilig: Es werden Neuigkeiten ausgetauscht und Achim gibt wieder mal ein paar Anektoten zum besten, einfach ein gelungener Abend!</font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Dazwischen noch kurz die Planung für unsere letzte Reiseetappe: in Hamburg dürfen wir morgen eintreffen, wann wir wollen. Einmal mehr: Es ist schön, eine Reise zu tun aber noch besser dabei ist es, wenn es sich mit dem Wiedersehen von Freunden verbinden lässt! </font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Selbstverständlich tragen unsere Jungs noch die Krebse am gleichen Abend nachhause – die mit Achim gefundenen Überreste am Strand. Wir verabreden uns zum Frühstück am Katzbek in Laboe und Achim erinnert Laurent daran, seine Anglerrute nicht zu vergessen, dann gibt’s sicherlich wieder ein paar lebende Exemplare zu bestaunen&#8230;&#8230;</font></span></p>
<p></span></p>
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		<title>Ohne Fotoapperat bei den Wikingern und in Langø</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 16:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[22. Mai 2007
Heute muss es mal wieder schnell gehen. Mein Laptop macht einmal mehr schlapp und wieder finde ich eine nette Campingplatzwirtin und so sitze ich am daenischen Strand und hacke ein paar Zeilen in unsere Page. Die Temperaturen sind seit unserer Ankunft in Daenemark markant sympathischer geworden - dafuer werden wir hier fast von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>22. Mai 2007</p>
<p>Heute muss es mal wieder schnell gehen. Mein Laptop macht einmal mehr schlapp und wieder finde ich eine nette Campingplatzwirtin und so sitze ich am daenischen Strand und hacke ein paar Zeilen in unsere Page. Die Temperaturen sind seit unserer Ankunft in Daenemark markant sympathischer geworden - dafuer werden wir hier fast von den Muecken gefressen. Wir sind wirklich froh, haben wir Moskitoschutz vor unseren Campingfenstern (also ein weiterer Tipp fuer alle Nachahmer: Nur Camper mit solchen Vorrichtungen mieten, ansonsten wirds sehr ungemuetlich&#8230;.)</p>
<p>Unsere wichtigste Station heute: Das Wikingermuseum in Roskilde. Wir erfahren viel ueber die Bauweise ihrer Schiffe und moechten von den Rekonstuktionen ein paar Fotos schiessen: tja, dann streikt der Fotoapparat - und so gibts keine Bilder (auch nicht von der schlechten Laune, die sich nachher ausgebreitet hat). Aber, die Bilder haetten wir ja sowieso nicht hochladen koennen, weil  das andere elektronische Spielzeug ja auch pausiert. Super ist es im Wikingermuseum, wenn die Kinder an einem der zahlreichen Workshops mitmachen koennen und so mal erfahren, was es alles braucht, um das Holz richtig zu bearbeiten.</p>
<p>Habt Ihr gewusst, dass ein Schiff mit alten Werkzeugen im 2004 nachgebaut und dann nach Dublin gesegelt ist (ca. 65 Mann Besatzung). Den Film ueber diese Herausforderung kann man ebenfalls anschauen - Thomi findet die Idee da mitzutun super - ich hingegen, naja dann lieber nochmals 2 Monate im Camper!!</p>
<p>Fuer unsere Uebernachtung haben wir uns ein Plaetzchen am Strand gesucht. Unser Campingplatz hat zudem einen Streichelzoo und einen grossen Spielplatz. Und endlich darf Mandra wieder herumtollen, auf dem Deich vor der Campertuere.</p>
<p>Ein knapper Bericht zum heutigen Tag, mal sehen, vielleicht gibts morgen wieder mehr.</p>
<p>PS: Was ich natuerlich nicht geschrieben habe, aber vielleicht zwischen den Zeilen durchschimmert: je naeher wir der Heimat kommen, desto mehr freuen wir uns ueber mehr Platz fuer uns alle. Inzwischen gibt es wohl kein Koerperteil von Thomi und mir, das mit der Einrichtung des Campers unangenehme Bekanntschaft gemacht hat!</p>
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		<title>Bilder anstatt viele Worte</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 20:26:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[21. Mai 2007
Heute gibts mal keinen Tagesbericht, die Fotos über unseren zweiten Tag in Kopenhagen sollen für einmal genügen. Allerdings gab es ein Durcheinander beim Hochladen: Ihr findet die Fotos unter 20Mai sowie 21Mai 2007. Unsere nächste Station ist Roskilde, dort steht das Wikingermuseum, das wir besuchen möchten. Mehr davon bald wieder.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>21. Mai 2007</p>
<p>Heute gibts mal keinen Tagesbericht, die Fotos über unseren zweiten Tag in Kopenhagen sollen für einmal genügen. Allerdings gab es ein Durcheinander beim Hochladen: Ihr findet die Fotos unter 20Mai sowie 21Mai 2007. Unsere nächste Station ist Roskilde, dort steht das Wikingermuseum, das wir besuchen möchten. Mehr davon bald wieder.</p>
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		</item>
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		<title>Rischkafahren und Spareribs essen in Kopenhagen</title>
		<link>http://nicole-lauener.ch/blogg/?p=20</link>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2007 20:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[20. Mai 2007 
Wir fahren nach dem Morgenessen von Malmö los und brauchen erstmal viel Geduld: Unser sonst so souveränes GPS führt uns unbegreiflicherweise zuerst in die Aussenbezirke Malmö’s und holt richtig Anlauf um uns zur Öresundbrücke zu führen. Das Wetter ist perfekt: wenig Wind, stahlblauer Himmel und Sonnenschein. Das Bauwerk ist wirklich sehr imposant – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">20. Mai 2007</font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman"> </font></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt"></span><span style="font-size: 14pt"><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Wir fahren nach dem Morgenessen von Malmö los und brauchen erstmal viel Geduld: Unser sonst so souveränes GPS führt uns unbegreiflicherweise zuerst in die Aussenbezirke Malmö’s und holt richtig Anlauf um uns zur Öresundbrücke zu führen. Das Wetter ist perfekt: wenig Wind, stahlblauer Himmel und Sonnenschein. Das Bauwerk ist wirklich sehr imposant – der Mautpreis ist es ebenfalls. Umgerechnet fast CHF 90.- knöpfen uns die Schweden für eine einfache Fahrt ab! </font></span></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt"><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Unser Domizil liegt in einem der Aussenquartiere Kopenhagens: Rundherum riesige Wohnsilos im Stil der Plattenbauten <span> </span>– aber der Campingplatz scheint in Ordnung und vor allem: wir können per S-Bahn bequem ins Stadtzentrum fahren. Den Zug erreichen wir gerade noch mit einem Supersprint mit Laurent an der Hand und Noel im Buggy – logischerweise ohne Tickets – und hoffen, dass wir uns nicht als Schwarzfahrer outen müssen. </font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Ist es möglich, dass an einem normalen – zugegebenermassen milden und sonnigen – Sonntag so viele Menschen in der Innenstadt unterwegs sind? Und was sollen all die Absperrbänder und Sportler, welcher mit gestählter Brust ihre Medaillen spazieren führen??? </font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Bald stellen wir fest: wir sind mitten in den Schluss des diesjährigen City-Marathons reingeraten. In diesem Fall ist es ein Glück, dass vom Entscheid für den Aufbruch zum Familienausflug bis zum tatsächlichen Verlassen des Campers jeweils mindestens vierzig Minuten vergehen (für mich jeweils die grösste Geduldsprobe und alle Leser mit kleinen Kindern werden mir sicherlich beipflichten&#8230;..). Ansonsten wären wir sicherlich noch in eine grössere Menschenmenge geraten!</font></span></span><span style="font-size: 14pt"> </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt"></span><span style="font-size: 14pt"><span style="font-size: 14pt"></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Zufälligerweise entdecken wir in der Fussgängerzone die beiden Rischka-Fahrer, die auf Kundschaft warten. Der Entscheid ist schnell gefallen und eine „win-win“-Situation: Spass und Abwechslung für die Kinder und für uns hoffentlich ein Einblick in die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Und wir werden nicht enttäuscht: die beiden Fahrer pedalen uns in gemächlichem Tempo zum Königspalast, zum alten Hafen entlang der Kanäle, bei der 350-jährigen alten Börse vorbei, zeigen uns das Parlament und viele andere historische oder sonst bedeutsame Gebäude und Örtlichkeiten der Stadt. Dazu gibts viele wissenswerte Hintergrundinfos über die verschiedenen Brände Kopenhagens – Der eine<span>  </span>Rischkafahrer meinte zum Schluss, er hätte einfach auch Freude daran, Fremden die Stadt näher zu bringen. Nun, man hat’s gemerkt und es hat Riesenspass gemacht. Auch diese Entdeckungstour ist unbedingt weiterzuempfehlen! Und der freundliche Radfahrer hat uns auch noch gleich ein paar Tipps für den nächsten Tag mitgegeben und uns gezeigt, wo die Kanalboote anlegen, damit wir mit unseren Jungs bei gutem Wetter eine Bootsfahrt unternehmen können. </font></span></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt"><span style="font-size: 14pt"></span></span><span style="font-size: 14pt"><span style="font-size: 14pt"></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman">Zum Schluss gibt’s noch Erlebnisgastronomie à la Back und Brau in Zürich. Allerdings ist das kulinarische Angebot dieser kleinen Brauerei in unmittelbarer Nähe des Tivoli-Vergnügungsparks um einiges attraktiver: Wir verzehren Spareribs (und wir erinnern uns an unseren Dänemark-Urlaub auf Fanö und fragen Aenne und Ulf: ist das eigentlich eine dänische Spezialität?) und trinken selbstgebrautes Bier. Die Brauereikessel und die verschiedenen Stufen des Gärprozesses kann man dabei ausgiebig bestaunen (und das tun Noel und Laurent liebend gerne) und die Eltern unterhalten sich derweil mit der herzlichen<span>  </span>Bierbrauerin (jawohl wir staunen&#8230;), die uns dann gleich nach kleinen Bierbrauereien in der Schweiz ausfragt.</font></span><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman"><span> </span><span> </span><span> </span></font></span></span><span style="font-size: 14pt"> </span><span style="font-size: 14pt"><span style="font-size: 14pt"><font face="Times New Roman"><span>PS: Heute hat Laurent&#8217;s Freund Paul aus Hamburg Geburtstag - er weiss noch nichts von unserem bevorstehenden Besuch und wir staunen, dass unser Laurent, der sonst eher schwer Geheimnisse für sich behalten kann, nichts preisgibt und Paul unverbindlich von seinen Anglererlebnissen berichtet&#8230;. allerdings kann er sich das spitzbübische Lachen nicht verkneifen: &#8220;Der wird ja staunen, wenn wir plötzlich dastehen!&#8221;</span></font></span></p>
<p></span></p>
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		<title>Gänsemarsch durch Malmö</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2007 11:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[19. Mai 2007
Zum Glück hab ich auf unserer Fahrt zum Campingplatz quer durch Malmö aus dem Augenwinkel den grosszügigen Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Zentrum gerade noch rechtzeitig entdeckt! Thomi dreht an der nächsten Kreuzung und wir versuchen, die Einfahrt wiederzufinden während das GPS uns zuerst verzweifelt auffordert abzubiegen und dann den entgültigen Satz „Drehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">19. Mai 2007</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Zum Glück hab ich auf unserer Fahrt zum Campingplatz quer durch Malmö aus dem Augenwinkel den grosszügigen Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Zentrum gerade noch rechtzeitig entdeckt! Thomi dreht an der nächsten Kreuzung und wir versuchen, die Einfahrt wiederzufinden während das GPS uns zuerst verzweifelt auffordert abzubiegen und dann den entgültigen Satz „Drehen Sie wenn möglich um“ von sich gibt. Nein, wir drehen nicht um! Endlich stimmt mal wieder das Wetter, auch der Wind hat nachgelassen und Malmö ist laut Reiseführer wirklich ein Abstecher wert und unser erster Augenschein bestätigt diesen Hinweis. Und wo findet man schon mitten in der Stadt einen bequemen Parkplatz für einen Camper?</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Nach mehr als 3 Stunden Fahrt tut ein wenig Bewegung <span> </span>auch unseren Jungs gut und so machen wir uns auf Richtung Stortorget, dem Hauptplatz der Innenstadt. Hier noch die kleine Anmerkung: Wenn sich ein Utensil gelohnt hat, es mitzunehmen, war es dasjenige, was zuerst fast zuhause blieb: Unser alter Buggy - das Verdeck ist von unsensiblen Kofferbeladern der verschiedenen Flughäfen schon ziemlich demoliert- ist bei Noel plötzlich wieder beliebt und macht Sightseeing, im Gegensatz wenn Familie Lauener mit den Fahrrädern unterwegs ist, zu einer richtig entspannenden Angelegenheit!! </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Malmö ist die drittgrösste Stadt Schwedens und seit dem Bau der Brücke über den Öresund scheint sie im Bezug auf den Handel und auch was die kulturellen Aktivitäten anbetrifft Stockholm und Göteborg den Rang abzulaufen. Die beiden Städte Kopenhagen und Malmö sind dadurch noch enger zusammengewachsen, was sie traditionell aufgrund der gemeinsamen dänischen Geschichte sowieso schon sind. Und Malmö und mit ihr die südlichste Provinz Schwedens, Skane, fühlen sich mehr zu Mitteleuropa gehörend und weniger verbunden mit Stockholm oder dem Rest Schwedens.<span>  </span></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Durch das Zentrum der Stadt verlaufen viele Kanäle und an einem sonnigen Tag wie heute scheint Malmö die Gelegenheit zu nutzen, mit Kanus und Pedalos herumzupaddeln.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Nachdem wir eine kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten bestaunt haben (siehe Fotos) möchten wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Stadtpark machen. Erst als wir vor dem Eingangstor stehen, stellen wir fest, dass das ja der Friedhof der Stadt ist! Und so tauchen wir ein in die Vergangenheit der Stadt, denn hier liegen Personen, die teilweise vor 200 Jahren in Malmö gewohnt haben. Und wir erfahren aufgrund der Namen, dass viele Familien mit deutschen Wurzeln in Malmö beheimatet waren. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Und dann finden wir doch noch die richtige Ecke und streifen durch die grüne Lunge Malmö’s. Die Anlage ist äusserst gepflegt und wunderschön und&#8230; sehr bewohnt! Zuerst entdecken wir sie nur einzeln und plötzlich sehen wir ganze Gruppen grasend auf den Grünflächen: Nils Holgersson’s Gänse sind überall!! Unsere Jungs sind ganz fasziniert – solche Wildgänse gibts am Zürichsee selten zu bestaunen – und was noch besser ist, sind die vielen Federn, die man auf der Wiese findet! Beim anschliessenden Kaffeetrinken im malerischen Schlossgarten der Anlage stellen wir dann fest: das Federvieh hier ist richtig frech! Ein Entenpärchen umrundet unseren Tisch und das Weibchen reckt bei den Kindern den Hals – das stellt selbst unsere Mandra in den Schatten - und Noel lässt prompt vor Schreck die Hefeschnecke fallen! </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Bei der anschliessenden Rückkehr zum Auto werden wir noch Zeugen des ersten Familien – oder Sippenausflugs einer Gänsegemeinde quer über die Hauptstrasse und auch hier wie in Zürich, wenn die Enteneltern ihren Kindern Verkehrsunterricht an der Bellerivestrasse erteilen, bleiben die Autos stehen oder umrunden den Trupp: Vorne Vater-Gans dazwischen Küken zum Schluss die Mutter-Gans – es ist eigentlich fast wie bei uns meint Thomi, ausser dass unser Gänsemarsch, was die Mitte betrifft leider selten so gesittet daherkommt (was machen also die Gänse besser als wir????).</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Auf dem Weg zum Campingplatz sehen wir dann zum ersten Mal die grosse Öresundbrücke, über die wir morgen nach Kopenhagen fahren werden. Wir sind neugierig darauf, wie es ist, so viele Kilometer auf einer Brücke über dem Meer zurückzulegen . Der Blick zur Brücke bis in den Horizont ist in der Abendsonne wirklich einmalig und beim Entlangfahren an Malmö’s Küste stellen wir fest: Hier lässt sich’s wirklich leben, diese Stadt mit ihrer internationalen Ausstrahlung und der Nähe zum Wasser gefällt uns sehr.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Der Campingplatz dann hat weniger globale Öffnungszeiten und schliesst in der Vorsaison am Sonntag bereits um 16.00 Uhr. Aber auch hier treffen wir auf sehr hilfbereite Schweden. Die Receptionistin versichert nach meinem Telefonanruf auf der am Schild angebrachten Nummer, in einer Stunde nochmals vorbeizuschauen und uns noch hereinzulassen. Und den Platz neben dem Spielplatz kriegen wir auch und so beschliessen wir unseren letzten Abend in Schweden. Heute gibt’s übrigens Fisch – nein leider nicht den Selbstgefangenen aber die Fischstäbchen, die wir für den Fall, dass es mal spät wird und dann schnell gehen muss, im Gefrierfach bereit liegen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><span></span></p>
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		<title>Karlskrona und bald nehmen wir Abschied von Schweden</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 22:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[18. Mai 2007
Wenn ich mich nicht beeile, dann kann ich nach Beenden meiner heutigen Notizen noch gleich das Datum ändern: es ist 23.20 Uhr und erst jetzt komme ich dazu, kurz unseren Tag Revue passieren zu lassen.
Wir sind immer noch in Karlskrona und in Schweden. Aber langsam müssen wir an unsere Rückfahrt denken. Wir haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>18. Mai 2007</p>
<p>Wenn ich mich nicht beeile, dann kann ich nach Beenden meiner heutigen Notizen noch gleich das Datum ändern: es ist 23.20 Uhr und erst jetzt komme ich dazu, kurz unseren Tag Revue passieren zu lassen.</p>
<p>Wir sind immer noch in Karlskrona und in Schweden. Aber langsam müssen wir an unsere Rückfahrt denken. Wir haben daher den Internet-Zugang genutzt und uns kundig gemacht, wie unsere Weiterreise durch Dänemark ausschauen wird und ob wir wohl noch einen kleinen Zwischenstopp auf den Fehmarn-Inseln einlegen sollen - wenn wir schon mal in diesen Breiten- oder besser - Höhengraden sind. Da wären unsere deutschen Freunde (hey, und Windsurfingfans wie Fabian) mal wieder gefragt: Lohnt sich dieser Abstecher?</p>
<p>Aber zurück zum Camperleben. Während unsere Wäsche im Camper trocknet (weil der Tumbler wieder einmal nicht wollte oder wir einfach die Bedienungsanleitung nicht richtig lasen - wie auch, wenn alles nur in schwedisch angeschrieben ist&#8230;. -) fahren wir mit unseren Rädern nach Karlskrona. Ein Zuckerschlecken für uns alle nach unserem Trip im Tiveden Nationalpark - allerdings hat es hier natürlich wirklich viel Verkehr und wir müssen immer höllisch aufpassen, dass Laurent nicht ausschert und sich auf den Radweg, bzw. die Strasse konzentriert (Mandra &#8220;bewacht&#8221; derweil unser fahrendes Zuhause und geniesst wohl die Stille).</p>
<p>Aus dem Reiseführer erfahren wir, dass diese Stadt eine wichtige Rolle im Königreich Schweden spielte. Nach dem Sieg über die Dänen gründete König Karl XI. im Jahre 1680 diese Garnisonsstadt Karlskrona und liess sie zu einem bedeutendsten Marinestützpunkt seines Reiches umbauen. Den Stützpunkt gibts übrigens heute noch. Leider ist der Zutritt verboten und wir müssen mit unseren Rädern wieder kehrt machen. Nach einem kurzen Sightseeing durch die Innenstadt - beschränkt sich vorwiegend auf den Stortorget, den grossen Platz mit Rathaus und Kirchen (siehe Fotos) - und einem Abstecher in die Fussgängerzone, geben wir dem Drängen unserer Jungs nach und machen Pause. Das Marinemuseum, auf welches überall hingewiesen wird, hat leider erst ab Juni geöffnet. Das wäre sicherlich ein interessanter Besuch gewesen! Aber für Laurent momentan viel, viel wichtiger: In Karlskrona gibts einen Anglerladen (wir entdecken ihn zufälligerweise auf dem Nachhauseweg) und so ist seine Nachmittagsbeschäftigung gesichert (der aufmerksame Leser weiss, dass den Lauener-Männer der Schwimmer abhanden gekommen ist).</p>
<p>Wir verbringen einen friedlichen, sonnigen Nachmittag. Und das ist - wenn man während langer Zeit so eng zusammenlebt auch mal wirklich wichtig. Während Thomi und Laurent sich den Fischen widmen, umrunde ich mit Noel und Mandra das Gebiet des Campingplatzes und stelle fest: auch hier sind wir von Trollen umgeben! Sie stehen überall im Unterholz und Noel macht sich einen Spass daraus, sie zu entdecken: &#8220;Namal eine und namal eine&#8221;&#8230;..</p>
<p>Morgen ist eine lange Autoreise angesagt. Wir fahren nach Malmö und sind dann das letzte Mal auf schwedischem Boden. Schon jetzt kommt etwas Wehmut auf: Das bekannteste Tier Schweden&#8217;s haben wir bis jetzt nicht lebend angetroffen (aber bei den Strassenschildern immer Ausschau gehalten und auch sonst alle Souvenirs gecheckt&#8230;.). Also ein Grund mehr, noch mehr von diesem grossen, weiten Land zu entdecken und wieder zurück zu kehren. </p>
<p>PS: Ich traue mich kaum, es Euch Lesern mitzuteilen - nach all den Fischergeschichten - gefangen wurde auch heute leider nichts (dafür gab es Koteletts mit Nudeln)</p>
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		<title>Der Abstecher ins schwedische Outback endet an der Ostküste</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2007 21:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[17. Mai 2007
Im Campingführer hörte es sich ganz nach unserem Gusto an: Abenteuercamping im privaten Naturpark von 14km2, geführt von der Besitzerfamilie. Anglerrevier und am See Asen mit Kanutouren, Naturerlebnissen - kurz Getnögard (siehe wiederum unter Links) war für uns gebucht. Die Landschaft ist traumhaft, überall kleine Seen (eben diese, welche wir inzwischen so lieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>17. Mai 2007</p>
<p>Im Campingführer hörte es sich ganz nach unserem Gusto an: Abenteuercamping im privaten Naturpark von 14km2, geführt von der Besitzerfamilie. Anglerrevier und am See Asen mit Kanutouren, Naturerlebnissen - kurz Getnögard (siehe wiederum unter Links) war für uns gebucht. Die Landschaft ist traumhaft, überall kleine Seen (eben diese, welche wir inzwischen so lieb gewonnen haben), Schilf und Wälder: einfach unberührte Natur. Die Idylle wurde im Wesentlichen vom Wetter getrübt. Nach unserer Ankunft freuten wir uns noch an kurzen Aufhellungen und dann&#8230;. Bindfäden die ganze Nacht und auch am nächsten Morgen. Das Servicehaus steht ebenfalls mitten im Wald, also morgens mit dem Pyjama rein in die Gummistiefel und raus in den Regen (Thomi meinte dazu, eigentlich würde es ja genügen sich einfach draussen hinzustellen&#8230;). Später hat Thomi die Jungs eingepackt und das Anglerglück wurde versucht - dann ging der Schwimmer verloren und ich stellte inzwischen fest, dass der Service auf dem Web besser ist, als in der Realität. Und Mandra musste auch die ganze Zeit über auf dem grossen Gebiet an der Leine geführt werden, weil alles Naturschutzgebiet ist. Fazit: Ein toller Abenteuercampingplatz für wärmere Tage (allerdings nicht ohne Mückenschutz, die waren nämlich trotz Regen auch schon da) für Outdoor-Aktivitäten und grosse Anglerfans.</p>
<p>Nach dem stimmungsmässigen Tiefpunkt haben wir ganz schnell unseren unverzichtbaren Schweden Camperguide gezückt und ruckzuck die Segel gesetzt und sind in Richtung Ostküste gefahren (was wir sowieso noch vorhatten). Nun sind wir in Karlskrona im First Camp Dragsö gelandet und wir sowie einige Dutzend andere Camper (vorwiegend Schweden) stellen fest: ein wirklich schönes Plätzchen. Wir haben uns zwar wieder für den Spielplatz und gegen die Aussicht entschieden, beim Erkunden der Halbinsel (der Campingplatz befindet sich auf einer Schäreninsel) finden wir kleine Badebuchten und lauschige Plätzchen. Natürlich keine Abgeschiedenheit mehr, so wie im schwedischen Outback, aber meine Männer stellen fest: auch hier kann man fischen (..und wie, Laurent hat ganz aufgeregt erzählt, dass Angler einen Hecht rausgezogen hätten&#8230;.na dann!) - und ich kann mal wieder mit der Aussenwelt Kontakt aufnehmen. Und so scheint die schlechte Stimmung überwunden zu sein. Und was passiert morgen? Richtig! Es wird gefischt - und dann wollen wir wieder mal die Räder auspacken und in die Innenstadt fahren. Die ist nämlich nur 10 Minuten weit weg und per Radweg bequem erreichbar. Karlskrona war in der Geschichte Schwedens ein wichtiger Marinestützpunkt und befindet sich auf verschiedenen Inseln. Somit wäre also auch mal wieder etwas Kultur angesagt. Mehr davon dann hoffentlich morgen. Und zum Schluss möchten wir Euch allen einfach mal mitteilen, wie es uns freut, dass Ihr uns so intensiv begleitet und es jeweils viel Spass macht, bei einer &#8220;online&#8221;-Gelegenheit Eure Einträge auf dem Gästebuch zu lesen.</p>
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		<title>Endlich mal wieder online und darum weiter chronologisch: Auf den Spuren von Michel und Pippi in Vimmerby!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2007 15:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>web79</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[15. Mai 2007
Damit unsere Reiseroute auch richtig nachverfolgt werden kann: am 14. Mai befanden wir uns in Jönköping, einer Stadt mit rund 50&#8242;000 Einwohnern. Nach unserem Aufenthalt im Tiveden Nationalpark waren wir fast ein wenig überrumpelt von so viel Zivilisation. Ansonsten ist nicht wirklich viel Aufregendes passiert. Wir haben eine Uebernachtungsmöglichkeit gefunden – der Campingplatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">15. Mai 2007</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Damit unsere Reiseroute auch richtig nachverfolgt werden kann: am 14. Mai befanden wir uns in Jönköping, einer Stadt mit rund 50&#8242;000 Einwohnern. Nach unserem Aufenthalt im Tiveden Nationalpark waren wir fast ein wenig überrumpelt von so viel Zivilisation. Ansonsten ist nicht wirklich viel Aufregendes passiert. Wir haben eine Uebernachtungsmöglichkeit gefunden – der Campingplatz ist nicht unbedingt weiter zu empfehlen, aber für eine Nacht reichts gerade – wir haben mit den Rädern die Innenstadt erkundet und sind am Hafen wirklich gut italienisch essen gegangen. Das Schönste war eigentlich die Radfahrt entlang des Ufers des Vättern-Sees, wo Jonköping liegt. Der Radweg führt dort am Strand vorbei und Noel auf dem Kindersitz des Fahrrades fühlte sich durch die vielen anwesenden Wasservögel inspiriert und sang fortwährend „alli mini Äntli“&#8230;.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Und dann gab es noch einen wirklichen Magic-Moment. Da das WLAN nur in der Umgebung des Receptions-Büros funktionierte und dieses begreiflicherweise gegen 22.00 Uhr geschlossen hatte, setzte ich mich auf eine Sitzbank vor den Eingang und überprüfte schlotternd (den ganzen Tag über begleitete uns ein Wind mit Beaufort-Stärke 3) meine Mails und als ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahrnehme und aufschaue, sitzt da zu meinen Füssen ein Feldhase und sieht mir ganz gemütlich dabei zu&#8230; und hoppelt dann ohne Hast weiter&#8230;..</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Auf unserem Nachhauseweg von der Stadt zum Campingplatz sahen wir bereits einige Mitglieder seiner Familie (erst stellten sie sich tot, als wir näher kamen und suchten dann das Weite) in unmittelbarer Nähe von unserem Camper, zum Glück hatten wir Mandra im Auto zurückgelassen! </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Und jetzt eben befinden wir uns in der Region Smaland. Alle, welche Bücher von Astrid Lindgren kennen ist klar, was das für eine Gegend ist: Hier wurden die Werke der grossen Schriftstellerin geschrieben, die durch Pippi Langstrumpf, Michel, Kinder von Bullerbü und wie die Geschichten alle heissen weltberühmt geworden ist (inzwischen gehört Astrid Lindgren, verstorben 2002, zu den wichtigsten Schweden des Jahrhunderts). Und auf der Strassenkarte Schwedens entdecke ich doch tatsächlich Lönneberga, der Ort von wo der freche Michel stammt! Es ist klar, dass wir auf unserem Weg nach Vimmerby (Geburtsort von Astrid Lindgren und Standort des Parks mit gleichem Namen) diesen kurzen Abstecher machen müssen! Nun ja, Lönneberga war ja den Beschreibungen Astrid Lindgren’s schon damals eher ein Kaff und heute&#8230; – nun wenigstens habe ich das Ortsschild fotografiert und entdeckt, dass das Nest zur Gemeinde Hultsfred gehört und dort fand zu Michel’s Zeiten jeweils der Jahrmarkt statt. Irgendwie scheint auf unserer Fahrt zu Pippi Langstrumpf und ihren Kollegen der Wurm drin zu stecken, denn als wir dann endlich unser Ziel erreichen – „Astrid Lindgren Värld“ blicken wir auf die gähnende Leere eines riesigen Parkplatzes. Zwar stimmt nun endlich wieder das Wetter – die Sonne scheint und die Fahnen des Parks flattern im Wind – aber hier ist alles verriegelt und verrammelt, auch auf dem benachbarten Campingplatz ist total tote Hose und wir sind etwas ratlos. Der Park sollte gemäss unseren Infos am 15. Mai öffnen, aber das kann ja schlecht hinhauen. Die Tonband-Stimme am Auskunftstelefon dieses Parks ist natürlich in Schwedisch und nur, weil ich beim zweiten Mal Anrufen vor lauter Verzweiflung einfach in die tote Linie höre, bemerke ich den Summton und endlich ist da jemand, der – zu unserem Glück auch auf englisch – weiterhelfen kann. Wir erfahren, dass der Park seine Tore morgen öffnet und wir können heute am späten Nachmittag auch auf dem Campingplatz einchecken. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Dazwischen bleibt Zeit und Notwendigkeit, unserem Vierbeiner etwas Bewegung zu verschaffen, was natürlich auch für unsere Jungs eine gute Idee ist, denn inzwischen sind diese begreiflicherweise total quengelig und ebenfalls genervt (soll ich unter diesen Umständen noch vom Gemütszustand der Eltern sprechen – ich glaube, da erübrigt sich jeder Kommentar, oder??!!)</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Auf der Strassenkarte entdecken wir Toverum, das an einem See zu liegen scheint (inzwischen haben es uns die kleinen schwedischen Seen angetan) und uns darum attraktiv erscheint. Unser GPS macht da nicht mehr mit, die Ortschaften, bestehend aus drei vielleicht auch fünf Häusern, sind nicht <span> </span>mehr aufgeführt. Den Ort, wo wir dann schlussendlich Pause machen, kann ich nicht mehr benennen (eine Auswahl: Locknevi, Höghult, Tibohult, Totebo, ist ja auch egal). Auf jeden Fall beruhigen sich hier erstmal alle Gemüter.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Nach dem Einchecken auf dem Campingplatz möchten wir noch gerne einen Bummel durch den 7000-Seelenort Vimmerby unternehmen und stellen das fest, was uns schon der Reiseführer bescheinigt hat: Wäre Astrid Lindgren nicht hier geboren, die Kleinstadt wäre eine der vielen unbekannten Kleinstädte Smalands geblieben: Ausser ein paar wenigen Häuserzeilen aus den Zeiten von Astrid Lindgren’s Werken, dem Hauptplatz und der Kirche gibt es nicht viel zu sehen. Und die weite Welt scheint auch nicht wirklich angekommen zu sein: Beim Bäcker verständige ich mich mit Händen und Gesten, in der Drogerie kehren wir kurzentschlossen wieder um, als uns die alte Dame hinter der Kasse nur verständnislos anschaut und wir aus ihren Gesten entnehmen müssen, dass sie uns nicht nur wegen der Sprache nicht versteht, sondern wahrscheinlich auch das Gehör nicht mehr mitmacht. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">Muss ich da noch erwähnen, dass der charmante Receptionist des Campingplatzes heute seinen ersten Arbeitstag hatte und darum alles etwas länger ging? Nun, dafür brachten wir dann natürlich schon Verständnis auf und als er nach der ganzen Eintipperei in die Kasse (wir haben noch ein paar Souvenirs gekauft) die Minigolfmiete vergass, meinte er dann resigniert: „fortget it, your minigolf is for free today!“ und so hat es ja auch sein Gutes, eine Saison zu eröffnen! </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 76.5pt" class="MsoNormal"><font face="Times New Roman">..Und nun ist inzwischen schon der 17. Mai, also liegen da wieder zwei Tage dazwischen - der Bericht folgt, hier auf dieser Site (für die nächsten 48 Stunden sind wir nämlich wieder online&#8230;..). In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch ja die vielen Bilder aus dem Astrid Lindgren Park zu Gemüte führen. Und einen ganz besonders herzlichen Dank an Omeli, die unsere Lesergemeinde informiert und an Michael, der uns auch über die skandinavischen Trolle mehr erzählt hat und auch über die anderen Fabelwesen der Natur Wissenswertes berichtet.</font></p>
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